Eine Low-Code-Plattform ist eine Entwicklungsumgebung, in der Anwendungen überwiegend grafisch aus Bausteinen entstehen und nur wenig Programmcode nötig ist. Bei No-Code ist gar kein Code mehr erforderlich.
Bedeutung in der Praxis
Fachbereiche und IT können damit schnell Formulare, Workflows oder kleine Anwendungen bauen, etwa für Genehmigungen oder Erfassungen, die das ERP-System nicht abdeckt. Wichtig sind Regeln zu Sicherheit, Datenzugriff und Betrieb, damit keine unkontrollierten Insellösungen entstehen.
Beispiel
Der Fachbereich Qualität erstellt mit einer Low-Code-Plattform eine App für Reklamationen. Über eine Schnittstelle liest sie Kundendaten aus dem ERP.
Abgrenzung
Eine Modifikation ändert die Software selbst. Low-Code-Anwendungen laufen daneben und binden sich über Schnittstellen an das ERP an.