Ein Wartungsvertrag regelt, welche Leistungen ein Softwareanbieter nach dem Kauf erbringt, zum Beispiel Support, Fehlerbehebung und neue Releases. Dafür zahlt der Kunde ein laufendes Entgelt, oft einen Prozentsatz des Lizenzpreises pro Jahr.
Bedeutung in der Praxis
Wichtig sind Reaktions- und Lösungszeiten (SLA), Umfang der enthaltenen Updates, Laufzeit, Preisanpassungsklauseln und Regeln für Anpassungen. Die Wartungskosten sind ein großer Teil der TCO. Bei SaaS sind sie meist in der Subscription enthalten.
Beispiel
Der Wartungsvertrag legt fest, dass kritische Fehler innerhalb von vier Stunden bearbeitet werden und jährlich zwei neue Releases enthalten sind.
Abgrenzung
Ein SLA beschreibt Servicequalität und Reaktionszeiten. Der Wartungsvertrag umfasst den gesamten Leistungsumfang inklusive Updates.