EAM (Enterprise Asset Management) bezeichnet die Verwaltung von Anlagen, Maschinen und Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus, vor allem die Planung und Dokumentation von Instandhaltung. Der engere Begriff CMMS (Computerized Maintenance Management System) meint die reine Instandhaltungssoftware.
Bedeutung in der Praxis
Ein EAM-System führt Anlagenstammdaten, plant Wartungsintervalle, verwaltet Störungsmeldungen und Aufträge, bucht Ersatzteile und Arbeitszeiten und liefert Kennzahlen wie Ausfallzeiten. In Verbindung mit Sensordaten ermöglicht es vorausschauende Instandhaltung.
Beispiel
Ein Produktionsbetrieb legt für jede Maschine Wartungspläne an. Das System erzeugt automatisch Wartungsaufträge und bucht das benötigte Ersatzteil im Lager.
Abgrenzung
Ein MES steuert die laufende Fertigung. Das EAM kümmert sich um den Zustand und die Instandhaltung der Anlagen. Beide arbeiten eng zusammen.