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MFA – Multi-Faktor-Authentifizierung

MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) verlangt bei der Anmeldung mindestens zwei unabhängige Nachweise, zum Beispiel ein Passwort (Wissen) und einen Code auf dem Smartphone (Besitz) oder einen Fingerabdruck (Merkmal).

Bedeutung in der Praxis

MFA schützt vor Angriffen mit gestohlenen Passwörtern, die zu den häufigsten Einfallstoren zählen. Für ERP-Systeme mit Finanz- und Personendaten ist sie ein Standardschutz und häufig Voraussetzung nach NIS2 oder bei Cyberversicherungen. Meist wird sie mit Single Sign-On kombiniert, damit Anwender sich nur einmal anmelden.

Beispiel

Ein Mitarbeiter meldet sich im ERP-System mit Passwort an und bestätigt die Anmeldung zusätzlich per Authenticator-App auf seinem Smartphone.

Abgrenzung

Single Sign-On verringert die Zahl der Anmeldungen. MFA erhöht die Sicherheit je Anmeldung. Beide ergänzen sich.

Verwandte Begriffe