Ein Berechtigungskonzept legt fest, welche Benutzer oder Rollen in einem System welche Daten sehen und welche Funktionen ausführen dürfen. Grundlage ist das Prinzip der minimalen Rechte: Jeder erhält nur, was er für seine Aufgabe braucht.
Bedeutung in der Praxis
Im ERP-System werden Berechtigungen meist über Rollen vergeben, zum Beispiel Einkäufer, Lagermitarbeiter oder Buchhalter. Wichtig ist die Funktionstrennung: Wer Bestellungen anlegt, soll sie nicht auch freigeben und bezahlen können. Das Konzept wird dokumentiert und regelmäßig überprüft, etwa bei Personalwechseln. Es ist wichtiger Teil von Compliance, DSGVO und Cybersecurity.
Beispiel
Eine Mitarbeiterin im Einkauf darf Bestellungen anlegen, aber keine Lieferantenbankdaten ändern. Das übernimmt nur die Buchhaltung, per Vier-Augen-Prinzip.
Abgrenzung
Die Authentifizierung (MFA, SSO) klärt, wer sich anmeldet. Das Berechtigungskonzept regelt, was nach der Anmeldung erlaubt ist.